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Auswege aus dem Fachkräftemangel – Frauen auf den Bau!

Praktisch alle Bauberufen fehlt es am Nachwuchs, dabei bleibt das Potential der halben Bevölkerung so gut wie ungenützt. Das muss sich ändern, deshalb fordert Tanja Leis vom RKW Kompetenzzentrum beim „Treffpunkt Handwerk auf der BAU 2019: Die Zukunft ist weiblich!

Tanja Leis

Tanja Leis präsentiert ERgebnisse des Projekts „Frauen in die Bauwirtschaft“

Das Projekt „Frauen in der Bauwirtschaft“ begann auf der BAU 2017 in München und setzte sich zum Ziel, Mädchen und Frauen für Bauberufe zu begeistern. „Die Berufsberater haben die Bauberufe in der Beratung von Schülerinnen meist gar nicht auf dem Schirm und verschweigen auch die guten Verdienstchancen in diesem Berufsstand, kritisiert Projektbetreuerin Tanja Leis. Dabei ist die Zeit längst reif für mehr Weiblichkeit auf der Baustelle: Vorbehalte wie Unruhe in der Belegschaft, mangelnde körperliche Belastbarkeit und familiäre Ausfallzeiten bei der Beschäftigung von Frauen haben sich während der zweijährigen Projektdauer als weitgehend unzutreffend erwiesen und sind lediglich dem häufig etwas eingefahrenen Rollenverständnis in der Bauindustrie geschuldet.

Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet im Bauhandwerk ganz neue Beschäftigungs- und Flexibilisierungschancen für Frauen, aber auch für junge Männer, die aus den traditionellen Geschlechter- und Berufsrollen herauswollen.

Erfolgreiche Vertreterinnen von Bauberufen wie die Unternehmensgründerin und Gerüstbauerin Jeannette Spanier, die Zimmerin Heike Zierer mit einem florierenden Fertighausunternehmen und die Maurerin Alisa Schneider zeigen, dass Frauen in der Bauwirtschaft ganz selbstverständlich ihren Mann stehen. Detailliertere Informationen zum Projekt und seinem Abschluss letztes Jahr finden Sie hier.