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BAU Ausstellungsbereich: Gebäudeautomation/Smart Building/Licht

BAU Ausstellungsbereich Gebäudetechnik

Foto: Messe München

Gebäude-, Energie- und Solartechnik

In Sachen Gebäudebetrieb erhält die Solartechnik immer größere Bedeutung. Ein Schlüsselwort ist die „Heimautomation“. Sie bezieht sich nicht nur auf die zunehmende Digitalisierung im Sinne des „Smart Home“, sondern bezeichnet auch die intelligente Verwaltung des Stromverbrauchs: Mittels entsprechender Steuereinheiten wird der Betrieb von Heizung und Hausgeräten automatisch so geregelt, dass Eigenstromproduktion und Stromverbrauch möglichst effizient aufeinander abgestimmt sind. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme von Geräten wird dabei durch Energieangebot und -preise bestimmt.

Neben den Themen solares Bauen und Solarthermie hält die BAU auch Neuheiten aus dem Bereich Klima- und Lüftungstechnik bereit. Hocheffiziente Wärmeerzeugung ermöglichen etwa Luft/Wasser-Wärmepumpen in Split- und Monoblock-Bauweise. Moderne Lösungen sind besonders leise, kompakt, platzsparend und wartungsarm, dabei flexibel hinsichtlich Anschluss- und Aufbaumöglichkeiten – und ermöglichen so die individuelle Gestaltung des Wohnkomforts. Auch im Hinblick auf etwaige Fördermöglichkeiten für energieeffizientes Bauen können die aktuellen Produktneuheiten für Bauherren relevant sein.

Licht / Smart Building

Der neue Ausstellungsbereich Licht/Smart Building präsentiert sich in Halle C2. Neben Kunstlichtkonzepten finden Besucher dort eine Bandbreite an Lösungen zu Tageslichtführung, Sonnenschutzsystemen sowie Lichtbändern und -kuppeln. Im Smart Building werden die einzelnen Geräte durch das „Smart Grid“ und die Internet-of-Things-Technologie miteinander vernetzt. Das ermöglicht neben der bedarfsgerechten – und somit effizienten – Energieverteilung auch die reibungslose Kommunikation der einzelnen Teilnehmer.

Ein Beispiel ist das Schwarzwald-Baar-Klinikum, eines der größten nicht-universitären Krankenhäuser Baden-Württembergs: Hier ist von der Gebäudekommunikation über die Telefonie bis zum Fernsehen für Patienten alles in ein Netzwerk integriert. Auch das Licht wird zunehmend ins „Smart Grid“ eingebunden. So lassen sich mittels Smartphone Jalousien betätigen, aber auch künstliche Lichtquellen steuern oder in Form von Lichtkonzepten kombinieren und speichern. In Sachen Kunstlicht hat sich die LED-Technologie mittlerweile zum Standard bei der Beleuchtungsplanung entwickelt. Der Einsatz künstlicher Lichtquellen ist damit sowohl energie- und platzsparender als auch wartungsarmer geworden. Dies erlaubt es, bei der Lichtplanung auf den Aspekt der Gestaltung zu fokussieren.