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Kriterien für Nachhaltigkeit im Kleinwohnungsbau: Preisverleihung

Für die Herausforderungen Kosteneffizienz und Geschwindigkeit beim Wohnungsbau wird allenthalben serielles und modulares Bauen als Lösungsansatz herangezogen. Eine Branche ist davon nicht überrascht: Fertighaushersteller denken schon sehr lange über modulare, individuell anpassbare Grundstücke und Baukonzepte nach und setzen sie erfolgreich um.

Dass Fertighausbau nachweislich nachhaltig und zukunftsfähig ist, beweist das Forschungsprojekt „Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnungsbau (BNK)“. Im Rahmen der Veranstaltung „Talk am Tresen“ auf der BAU 2019 verliehen Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bauministerium und Prof. Dr. Natalie Eßig von der Hochschule München neun Auszeichnungen an Fertighaussteller und Bauunternehmen für die Mitarbeit an den Kriterien Innenraumlufthygiene, Schadstoffemissionen, Widerstandsfähigkeit sowie Rückbau- und Demontagefreundlichkeit.

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Die Vertreter der beteiligten Fertighaushersteller und Bauunternehmen nehmen die Ehrungen für ihre Mitarbeit am Forschungsprojekt „Bewertungssystems Nachhaltiger Kleinwohnhausbau (BNK)“ entgegen. Foto: BDF

Sieben Holzhaushersteller, davon fünf Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), und zwei Ziegelbauunternehmen erhielten die begehrte Urkunde. Das Bewertungssystem soll dazu beitragen, neu zu errichtende Ein- bis Fünffamilienhäuser zukünftig mittels ausgewählter Nachhaltigkeitskriterien beschreiben und bewerten zu können. Das aktuelle Forschungsvorhaben zielt darauf ab, das BNK weiterzuentwickeln und die Ergebnisse in einer Pilotphase zu evaulieren. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau ist seit Beginn Kooperationspartner im Projekt.